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Gummy Smile: Was tun, wenn Menschen unter Zahnfleischlächeln leiden?

Maria ist ein Augenschmaus – sportliche Figur, grazile Bewegungen, reizvolle Gesamterscheinung. Summa summarum eine Madame Bezaubernd, bei der nicht nur die Jungs einen intensiven zweiten Blick wagen. Doch Maria selbst sieht das leider anders, denn mit einer Sache hat sie ein großen Problem: Die Studentin aus Köln lächelt nicht gerne, genauer gesagt ist sie eine Mimik-Minimalistin mit nur einem einzigen Gesichtsausdruck – und der ist grundsätzlich ernst. Lachen gehört nicht zu Marias mimischen Kernkompetenzen. Doch dass sie ihre Mimik bewusst auf ein Minimum beschränkt, hat einen ganz einfachen Grund, über den sie verständlicherweise nur ungern spricht:

„Da sieht man bei mir nicht nur Zähne, wenn ich den Mund aufmache“, nuschelt Maria und windet sich wie ein Köder am Angelhaken, „da ist auch viel zu viel Zahnfleisch…“

Beim Lächeln sieht Maria also ROT. Das empfindet sie als omnipräsentes Beauty-Dilemma, unter dem sie und ihr Selbstwertgefühl sehr leiden. „Zahnfleischlächeln“ nennen das die Experten. Oder  auch „Gummy Smile“, für den eine spezielle Fehlstellung von Kiefer und Zähnen verantwortlich ist.

Bei den meisten Menschen werden beim Lächeln etwa zwei Drittel der Oberkieferzähne sichtbar. Bei Menschen wie Maria gibt ein Lächeln die kompletten Zähne frei und zusätzlich einen erheblichen Anteil des darüber liegenden Zahnfleisches. Dies ist leider oft auch für das Gegenüber irritierend und kann eine gewisse Verunsicherung auslösen, die bei den Betroffenen das ungute Gefühl noch weiter verstärkt. Dies erklärt, warum es mit der Zeit zu einem extremen Verhalten kommen kann:

„Im Laufe der Zeit habe ich mich echt ein bisschen isoliert“, sagt die Studentin. „Männer, die sich für mich interessieren, finden mich merkwürdig, sie halten mich für langweilig oder verklemmt. Einer hat schon mal gefragt, warum ich mir ständig die Hand vor den Mund halte, ob ich vielleicht Mundgeruch hätte, er habe einen Kaugummi dabei…“

Der Gummy Smile – für Maria ein wahrer Tsunami für ihr Selbstwertgefühl mit Einfluss auf nahezu jede Lebenslage: Offenheit und Lockerheit sind für sie ein Fremdwort, der Blick in den Badezimmerspiegel erfolgt ausschließlich mit geschlossenem Mund, ein Smalltalk in der Mensa, Feiern und Flirten sind für Maria Situationen, die sie nur mit äußerster Disziplin durchleben kann. Denn ihr Lächeln ist zur Millimeterarbeit geworden und einige ihrer 26 Gesichtsmuskeln kommen kaum noch zum Einsatz.

Dabei gibt es gar keinen Grund, Scham und Selbstzweifel in sich salonfähig werden zu lassen. Die gute Nachricht an alle, die vom Zahnfleischlächeln betroffen sind und deren Lebensfreude darunter leidet: Es gibt Hilfe – ein Gummy Smile lässt sich vollständig beheben. Mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden kann dauerhaft ein harmonisches Gesamtbild erreicht werden. Wie so etwas funktioniert?

Zu viel Zahnfleisch: Zahnfleischkorrektur – Die Rote Ästhetik

Wird das Gummy Smile durch zu viel Zahnfleisch verursacht, so kann durch eine Zahnfleischkorrektur Abhilfe geschaffen werden. In diesem Fall wird das Zuviel an Gewebe schmerzfrei abgetragen. Anschließend wird das Zahnfleisch plastisch korrigiert, um einen harmonischen Zahnfleischverlauf herzustellen, der die Zähne in einer stimmigen Größe zeigt: Die vor der Korrektur eher quadratisch und zu kurz wirkenden Zähne werden prominenter und stehen wieder natürlich im Vordergrund.

Zu kleine Zähne: Die Weiße Ästhetik

In vielen Fällen lassen sich die Zähne zusätzlich durch weiße Füllungen sowie mit Hilfe hauchdünner Keramikschalen, sogenannten Veneers oder Kronen, optisch vergrößern. Dadurch erreichen wir ein harmonisches und ästhetisches Verhältnis von Zähnen und Zahnfleisch.

Oberlippen-Zahnfleisch-Verbindung lösen: Lippenreposition

Eine zu enge, überentwickelte Verbindung von Zahnfleisch und Oberlippe kann der Grund für ein Gummy Smile sein. Diese Verbindung führt zu einem unnatürlich wirkenden Lächeln, bei dem viel Zahnfleisch sichtbar wird. Das Problem kann behoben werden, indem die Verbindung operativ gelöst wird. Der Eingriff ist minimalinvasiv und erfolgt unter lokaler Anästhesie.

Maria hat nach einem kurzen Erstgespräch beschlossen, ihren bisherigen Weg des Rückzugs und der sozialen Isolation nicht weiter zu gehen. Sie startet jetzt in die Gegenrichtung und zeigt ihrem Gummy Smile so richtig die Zähne – ganz im Einklang mit ihrer sportlichen Natur. Sie wolle sich „jetzt mal richtig beraten lassen und dann Nägel mit Köpfen machen“, sagt sie.

Wir können Sie darin nur bekräftigen!

 

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