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Frontzahnimplantat: Perfekter Zahnersatz für einen fehlenden Schneidezahn

Eine Zahnlücke im Frontzahnbereich sieht nicht nur unästhetisch aus – der fehlende Schneidezahn führt auch zu erheblichen funktionellen Einschränkungen. Deshalb ist es wichtig, die Zahnlücke dauerhaft stabil  zu schließen. Ein Implantat ist dabei meist die optimale Lösung: Zahnimplantate werden im Kieferknochen anstelle einer natürlichen Zahnwurzel verankert, auf dem Implantat wird dann der eigentliche Zahnersatz angebracht.

Eine der häufigsten Ursachen für den Verlust eines Schneidezahnes sind Unfälle, meist beim Sport. Daneben können Zahnerkrankungen zur Lücke im Frontzahnbereich führen: So stirbt beispielsweise durch eine Wurzelentzündung der Zahn langsam ab und verfärbt sich dunkel. Auch eine stark ausgeprägte, unbehandelte Parodontitis kann Zahnverlust zur Folge haben.

Ästhetisch und medizinisch ratsam: Schließen der Lücke im Frontzahnbereich

Jeder Zahnverlust sollte ausgeglichen werden – bei Schneidezähnen ist diese Notwendigkeit besonders „offensichtlich“, da es dem Betroffenen hier in erster Linie um die Wiederherstellung der Ästhetik geht. Doch vor allem aus medizinischer Sicht ist es wichtig, einen fehlenden Zahn zu ersetzen, denn die nicht gefüllte Lücke kann auf Dauer viele, teils ernsthafte Beschwerden nach sich ziehen. Zu den unmittelbaren Folgen zählen Zahnfleischrückgang sowie die Rückbildung des Kieferknochens durch die fehlende Belastung. Darüber hinaus können fehlende Zähne auch Tinnitus, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme und mehr auslösen.

Nach dem Zahnverlust sollte so bald wie möglich mit der Behandlung begonnen werden, um einen unnötigen Zahnfleischrückgang und eine Kieferknochenrückbildung zu vermeiden. Doch auch wenn Zahnfleisch- und Knochenrückbildung bereits fortgeschritten sind, kann durch eine Schleimhauttransplantation und einen Knochenaufbau die notwendige Basis für eine Implantation wieder hergestellt werden. 

Stabiler und dauerhafter Ersatz durch Fronzahnimplantat im Oberkiefer oder Unterkiefer

Die ideale Lösung für eine dauerhafte, stabile und sichere Korrektur der Zahnlücke im Frontzahnbereich ist ein Zahnimplantat. Ein implantatgetragener Zahnersatz ist von einem natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden, was  bei Schneidezähnen ein besonderer Vorzug ist. Bei guter Pflege hält ein Implantat meist ein Leben lang. Implantate bieten darüber hinaus weitere Vorteile: Über die Krone werden die Kaukräfte durch das im Kiefer verankerte Implantat in den Kieferknochen weitergeleitet. Durch diese Belastung wird ein Knochenabbau verhindert. Wird hingegen ein Schneidezahn durch eine Brücke ersetzt, entfällt dieser Effekt und der Kieferknochen bildet sich langsam zurück. Zudem müssen die gesunden Nachbarzähne beschliffen und später mit überkront werden. Diese Schädigung wird bei einer Implantatlösung vollständig vermieden.

Ist der Unterkiefer vom Zahnverlust betroffen, kann der Einsatz von speziellen, meist zweiteiligen Implantaten mit geringerem Durchmessers notwendig sein, da die entstehende Lücke häufig sehr schmal ist – und somit zu klein für die gängigen Einzelzahnimplantate.

Im Bereich der Implantologie stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung – Ihr Zahnarzt wird die für Sie optimale Behandlung wählen. Ziel ist ein langfristiger Behandlungserfolg, der auch den ästhetischen Bedürfnissen gerecht wird. Auch wenn keine Sofortversorgung mit Sofortbelastung in Frage kommen sollte, werden Sie während der Behandlung nicht mit einer Zahnlücke leben müssen. Bei Verwendung eines modernen Zahnimplantatsystems muss das Implantat zwar zunächst in den Kieferknochen einheilen, doch Sie bekommen sofort nach der Implantation einen provisorischen Zahnersatz. Dieser wird während der Einheilphase des Implantates, in der Regel 4 bis 8 Wochen, getragen. Danach kann Ihr endgültiger Zahnersatz auf dem Implantat fixiert werden. Bei der Methode der Sofortbelastung ist es möglich, das Zahnimplantat sofort zu belasten.

Titan oder Keramik? Bei Frontzahnimplantaten eine wichtige Entscheidung

Da die Frontzähne im sichtbarsten Bereich des Mundes liegen und bei vielen Menschen ein herzliches Lachen auch das Zahnfleisch offenbart, ist die richtige Wahl des Implantat-Materials für die spätere Ästhetik wichtig. Hauptkriterium ist dabei die Zahnfleischdicke, die sich von Patient zu Patient unterscheiden kann. Wie dick das Zahnfleisch ist, ist genetisch festgelegt.

Ist das Zahnfleisch sehr dünn, kann ein Titan-Implantat von außen als dunkler Schimmer wahrgenommen werden. Für Patienten mit sehr zartem, dünnem Zahnfleisch stehen Frontzahnimplantate aus Keramik zur Verfügung. Das helle Keramik-Implantat verhält sich farbneutral. Auch wenn gemäß bisheriger wissenschaftlicher Studien – und meiner Erfahrung nach – ein Titan-Implantat das Mittel der Wahl ist, kann bei ästhetischer Notwendigkeit ein Implantat aus Keramik eine gute Wahl sein. 

Mit virtueller Implantatplanung und 3D-Simulation zum perfekten Ergebnis

Die exakte Positionierung des Implantates ist für den Behandlungserfolg und einen perfekten ästhetischen Zahnersatz von größter Bedeutung. Dies wird durch eine 3D-Simulation am Computer erreicht, die ein präzises Bild der anatomischen Strukturen erzeugt. Dank dieser High-Tech-Methoden erreichen wir in unserer Praxis in München-Gräfelfing bei der Positionierung einen höheren Level an Präzision und Sicherheit als je zuvor und können das Implantat äußerst genau im Kieferknochen positionieren.

Die computergestützte dreidimensionale Implantat-Planung erlaubt es außerdem, alle mit dem chirurgischen Eingriff verbundenen wichtigen Entscheidungen sicher und individuell zu treffen. Dazu zählen Länge und Durchmesser des Implantates, Wahl des idealen Implantatsystems sowie das Vorgehen bei der Operation.

Bestens versorgt bei einem Spezialisten für Implantologie

Die Korrektur der Zahnlücke im Frontzahnbereich kann beim Spezialisten für Implantologie im Rahmen einer effektiven Komplettversorgung durchgeführt werden, mit einer relativ kurzen Behandlungsdauer im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen, wie etwa einer Krone. Denn ein Implantologe bietet alles innerhalb einer einzigen Praxis: DVT-Diagnostik, computergestützte Planung, Einsetzen des Implantates, Versorgung mit Zahnersatz sowie komplette Nachsorge und Pflege Ihres Zahnimplantates.

Eine besondere Spezialisierung belegt unter anderem auch der Facharzttitel „Master of Science für Implantologie und Parodontologie“. Achten Sie bei der Wahl Ihres Implantologen auf die für diesen sensiblen Fachbereich nötige Ausbildung und Erfahrung. Schließlich geht es um Ihr unbeschwertes Lächeln!

Ihr Dr. Marc Hinze

 

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