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Hollywood-Smile: Mit Veneers und Non-Prep-Veneers zur makellosen Zahnästhetik – schonend und schnell

Ein schönes Lächeln, eine gesunde Ausstrahlung, ein harmonisches Gesamtbild – das wünschen sich fast alle Menschen. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten die Zähne. Doch viele sind mit ihrem natürlichen Gebiss nicht zufrieden. Veränderungen der Zahnfarbe, kleinere Zahnfehlstellungen oder eine unschöne Zahnform sowie Zahngröße werden häufig als störend empfunden, besonders wenn es den Frontzahnbereich betrifft. 

Veneers können hier die Lösung sein. Sie bieten die Möglichkeit, einzelne Zähne sowie Zahnreihen zu korrigieren und in perfekter Ästhetik nachzubilden. Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Verblendschalen, die für jeden Patienten in Form und Farbe individuell hergestellt werden. Sie werden mithilfe einer speziellen Klebetechnik auf der Zahnoberfläche befestigt. Die innovativste Variante, die Non-Prep-Veneers, sind besonders zahnschonend, da sie ohne vorheriges Beschleifen der Zähne aufgebracht werden können. 

Keramik – der ideale Werkstoff für Veneers mit besonderen Eigenschaften

Das Veneer, die Haftschale, wird aus einem Keramikwerkstoff gefertigt. Dank der hervorragenden Lichtbrechung ermöglicht Keramik ein sehr ästhetisches Zahnbild mit denselben Oberflächeneffekten wie ein natürlicher Zahn. Keramik ist zudem sehr gut bioverträglich, stellt deshalb in der Regel kein gesundheitliches Risiko dar und ist auch für Allergiker geeignet. Der keramische Werkstoff lässt sich der natürlichen Zahnfarbe exakt anpassen und bleibt langfristig farbbeständig. Neben all diesen exzellenten Eigenschaften ist Keramik sehr hart, formstabil und abriebfest – physikalische Eigenschaften, die denen der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich sind. Keramik-Veneers können zudem ein Plus für die Zahngesundheit leisten: Da sich auf der glatten Oberfläche kaum Plaque bilden kann, werden Zahnfleischentzündungen weitgehend verhindert.

In der Regel werden die Keramik-Veneers in zahntechnischen Meisterlaboren in Deutschland hergestellt. Jede einzelne Verblendschale ist ein einmaliges Einzelstück – es wird in Form, Farbe und Oberflächenstruktur individuell passend für jeden Patienten angefertigt.

Wenn Zahnpflege und Mundhygiene konsequent und richtig durchführt werden, halten Veneers sehr lange. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis leistet hier ebenfalls wertvolle Unterstützung.

Ohne Kleber keine Haftung: Zahnschonende Befestigung mit der Adhäsivtechnik

Veneers werden auf die Zahnoberfläche mittels der sogenannten Adhäsivtechnik befestigt. Diese innovative Klebetechnik ist besonders substanzschonend. Ein dünnflüssiger Kunststoff dient als Haftvermittler zwischen der Zahnhartsubstanz und dem Veneer. Der Kunststoff härtet in der Zahnoberfläche aus und das Veneer kann dann fest damit verbunden werden. Die Adhäsivtechnik ermöglicht die Zahnersatzarbeiten mit Keramik-Veneers – ohne diese Klebetechnik wären solche kosmetischen Maßnahmen nicht möglich.

Für wen und in welchen Fällen eignen sich Veneers?

Da Veneers nicht vom natürlichen Zahn zu unterscheiden sind, eignen sie sich hervorragend zur Regulierung leichter Zahnfehlstellungen sowie zur Korrektur von Zahnlücken, verfärbten Rissen in den Zähnen und Zahnverfärbungen, die nicht durch Bleaching entfernt werden können. Dabei kommt die zahnmedizinische Therapie mit Veneers hauptsächlich im Frontzahnbereich zum Einsatz.

Neben diesen vordergründig kosmetischen Anforderungen sind Veneers auch die ideale Therapie, wenn es um die Korrektur leichter Zahnschäden geht, beispielsweise wenn eine Ecke des Zahnes abgebrochen ist oder die Zahnoberfläche durch äußere Einwirkungen geschädigt wurde. Veneers optimieren also sowohl die Zahnästhetik als auch die Funktion eines Zahnes.

Für folgende Behandlungsziele können Keramik-Veneers die perfekte Lösung sein:

  • Korrektur einer unbefriedigende Zahnfarbe oder von Zahnverfärbungen
  • Lückenschluss bei größeren Zahnzwischenräumen
  • Optische Korrektur leichter Schiefstellungen der Zähne
  • Regulierung der Zahnform bei zu schmalen oder zu kurzen Zähnen
  • Korrektur von Zahnschmelzmissbildungen
  • Abdeckung großer, sichtbarer Zahnfüllungen
  • Korrektur kleinerer Zahnfrakturen, etwa nach einem Unfall

Was kann gegen die Therapie mit Veneers sprechen?

So großartig und minimalinvasiv eine zahnmedizinische Therapie mit Keramik-Veneers auch ist – sie eignet sich nicht für alle Patienten. So sollte man beispielsweise bei entzündetem, krankem Zahnfleisch oder defektem Kiefernknochen zunächst auf eine Veneer-Therapie verzichten. Solche Erkrankungen müssen vor einer Veneer-Versorgung behandelt werden. Ebenso kann eine Korrektur mit Veneers nicht durchgeführt werden, wenn nach einem Unfall nicht mehr genügend eigene Zahnhartsubstanz vorhanden ist. Auch bei stark erhöhtem Karies-Risiko ist von Veneers eher abzuraten. Weitere Gegenindikationen sind eine sehr dünne Zahnschmelzschicht sowie sehr starke Zahnverfärbungen, da diese durch die dünnen Veneers durchscheinen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Patienten in diesen Fällen nicht zu einer ästhetischen Lösung verholfen werden kann. Ihr Zahnarzt wird aus der Fülle der zahnmedizinischen Therapieformen einen individuell passenden Behandlungsplan entwickeln. Im Falle extrem starker Zahnschädigung und bei nicht erhaltungswürdigen Zähnen kann beispielsweise ein Zahnimplantat, auch mit der Methode der Sofortimplantation, die optimale Therapie sein.

Wenn alle Grundvoraussetzungen vom behandelnden Zahnarzt sorgfältig beachtet werden, ist die Behandlung der Zähne mit Keramikschalen sehr sicher und in der Regel sind keine Komplikationen zu erwarten, zumal allergische Reaktionen aufgrund der hervorragenden Biokompatibilität von Keramik praktisch ausgeschlossen werden können.

Veneers mit Pepp: Non-Prep Veneers – Befestigung ohne Präparation des Zahnes

Heute gibt es eine hoch innovative Variante – Non-Präp-Veneers oder auch Non-Invasive-Veneers genannt – die ohne vorherige Präparation des Zahnes aufgebracht werden kann. Mit gerade mal 0,2 bis 0,3 Millimetern sind diese Veneers noch dünner als eine herkömmliche Keramik-Haftschale, in der Größe vergleichbar mit einer Kontaktlinse. Die Non-Prep-Veneers werden unmittelbar auf die Zahnhartsubstanz aufgeklebt – ohne vorheriges Beschleifen. Die Zahnsubstanz wird also nicht angegriffen. Nur in seltenen Fällen ist ein minimaler Abschliff notwendig. Die Non-Prep-Veneers eignen sich insbesondere für Patienten mit unversehrter Zahnsubstanz, deren Ästhetik jedoch den persönlichen Ansprüchen nicht genügt. Dazu zählen kosmetische Korrekturen im Frontzahnbereich, wie die Schließung unvorteilhafter Lücken, die Optimierung des Zahnbogenverlaufs durch Modellierung mit Veneers, die dauerhafte Aufhellung, Verlängerung oder Verbreiterung der Zähne.

Die Non-Prep-Veneers bestehen ebenfalls aus Keramik, jedoch müssen für deren Herstellung  speziell für diese Anwendung entwickelte Keramikmassen verwendet werden. Da die Keramikschalen hauchdünn sind, ist auch ein sehr hohes Geschick vom Zahntechnikermeister gefordert.

Ob Non-Prep-Veneers für den einzelnen Patienten in Frage kommen, hängt von der Zahnstellung und Zahnsituation ab. Wenn eine Versorgung möglich ist, profitiert der Patient von einer äußerst schonenden, nicht-invasiven Behandlung mit minimalem Aufwand.

Die wesentlichen Vorteile der Non-Prep-Veneers auf einen Blick

  • Keine zeitaufwändigen und unangenehmen Behandlungsschritte, wie das Beschleifen der Zähne oder lokale Betäubung
  • Der Abdruck der Zähne nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und kann in der Regel in nur einer Sitzung erfolgen. Dies ist gerade für Angstpatienten von großem Vorteil.
  • Non-Prep-Veneers können bei Bedarf wieder entfernt werden, da die Zähne nicht beschliffen werden
  • Auch für Kinder geeignet, da keine Zahn-Präparation notwendig ist. Anwendungsgebiete sind hier beispielsweise Zahnfrakturen und Zahntraumata
  • Keine Notwendigkeit provisorischer Veneers

Die „andere Seite“ der Non-Prep-Veneers

Trotz der herausragenden Vorteile von Non-Prep-Veneers bleibt zu erwähnen, dass nur wenige Dentallabore in Deutschland die sehr anspruchsvolle, aufwändige Veneer-Herstellungstechnik beherrschen und die entsprechende spezielle Keramikmasse verarbeiten. Auch kann bei einer sehr dunklen Ausgangsfarbe der Zähne die Zahnfarbe durchschimmern, da die Non-Prep-Veneers extrem dünn sind.

Man kann dieses Verfahren dennoch als die Königsdisziplin der ästhetischen Restauration bezeichnen. Und sie wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren immer stärker in Deutschland etablieren, so wie es in den USA seit über zwei Jahrzehnten der Fall ist. Denn die Therapie mit Non-Prep-Veneers ist das schonendste und minimalinvasivste Verfahren im Bereich der kosmetischen Zahnheilkunde.

Behandlungsablauf bei einer Versorgung mit Keramik-Veneers

Für eine Versorgung mit herkömmlichen Veneers sind meist nur zwei Sitzungen notwendig

Step 1: In der ersten Sitzung wird der Zahn vorbereitet. Dazu wird lediglich der vordere Teil der Zahnoberfläche leicht beschliffen – es werden ca. 0,5 Millimeter vom Zahnschmelz abgetragen. Je nach Ausgangssituation wird gegebenenfalls auch die Schneidekante um ca. 1,0 Millimeter gekürzt. Im Vergleich dazu müssen für eine Versorgung mit einer Keramikkrone 1,2 bis 1,8 Millimeter Zahnsubstanz entfernt werden. Eine Korrektur mittels Veneer ist also schonender für die Zahnsubstanz.

Ist diese Vorbereitung abgeschlossen, wird ein Silikon-Abdruck des Zahnes genommen. Auf Basis

dieses Abdrucks wird im zahntechnischen Labor das individuelle Keramik-Veneer angefertigt. Das Veneer wird in sorgfältigster Handarbeit von erfahrenen Zahntechnikern je nach Anforderung und Patientenwunsch modelliert.

Step 2: Beim zweiten Behandlungstermin wird die Zahnoberfläche gereinigt bevor das Veneer schließlich mittels der oben beschriebenen Adhäsivtechnik auf dem Zahn fixiert wird. Dabei muss der Zahnarzt absolut präzise arbeiten, denn bereits kleine Abweichungen können die Ästhetik erheblich stören. Das Veneer wird so gesetzt, dass es mit dem Zahnfleischsaum abschließt, so wirkt der verschalte Zahn absolut natürlich.

Eine gute Sache: Mit wenig Aufwand zum strahlenden Lächeln und zu mehr Selbstsicherheit

Veneers – sowohl die herkömmliche als auch die Non-Prep-Variante – können für Menschen, die ihre eigene Zahnästhetik grundlegend optimieren möchten, die ideale Lösung sein. Das strahlende Weiß der Zähne ist dabei nur eines von vielen möglichen Zielen. Neben dem Trend, das perfekte „Hollywood Smile“ auszustrahlen, bieten Veneers vor allem auch Patienten, die unter kleineren Zahnschäden, Lücken oder Fehlstellungen leiden, die Möglichkeit, eine zufriedenstellende Zahnästhetik zu erreichen. Und dies ist nicht nur gut für das Lächeln, es ist auch gut für die Seele und das Selbstwertgefühl. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, Ihre Zähne verschönern zu lassen, sprechen Sie ganz offen mit einem Spezialisten für Zahnästhetik, der die filigrane Präzisionsarbeit sicher durchführen kann. Er wird Sie über die vielen möglichen Verfahren und Techniken informieren und Ihnen zu der für Sie geeigneten individuellen Therapie raten.

Ihr Dr. Marc Hinze

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